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EXILLITERATUR

Videosprache: deutsch

Beschreibung:

Als Adolf Hitler am 30.01.1933 von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt wurde, wussten viele demokratische, kommunistische oder einfach jüdische Schriftsteller*innen, dass sie aus dem sehr schnell immer rassistischer und gewalttätiger werdenden Deutschen Reich fliehen mussten. Dennoch zogen sich die Fluchtwege oft lang hin, vor allem nach dem „Anschluss“ der Republik Österreich 1938 und der Besetzung Frankreichs 1940. Viele Emigrant*innen gelangten in die USA, wo Thomas Mann zu einer Art informellem Sprecher der Auslandsdeutschen und -österreicher wurde. Trotz aller politischer Unterschiede vereinte die Exilanten bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs doch der Kampf gegen den Nationalsozialismus – anschließend formten sich im Kalten Krieg neue Fronten und die Rückkehrer mussten sich zwischen dem westlichen und östlichen Teil Deutschlands entscheiden. Trotz des riesigen Exodus von Schrifsteller*innen (um die 2000), blieben auch einige namhafte Dichter in Deutschland, darunter Erich Kästner. Er wird, trotz einer zeitweiligen Kooperation mit den Nationalsozialisten, dem sogenannten „Inneren Exil“ zugeordnet.

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