Vielleicht stammt die Grundinspiration von Schauspieler und Entertainer Harald Schmidt. Sein Einsatz von Playmobilfiguren in der „Harald Schmidt Show“ in den tiefen Neunzigern zur modellhaften Darstellung seiner Heimatstadt Nürtingen und – ansatzweise – von Werken der deutschen Literatur schlummerten tief im Unterbewusstsein von Michael Sommer, bis er sich im Herbst 2013 mit der Aufgabe konfrontiert sah, bei einer Einführungsveranstaltung zu der Inszenierung von Dantons Tod am Theater Ulm die Handlung des Stückes kurz und unterhaltsam zusammenzufassen. Heraus kam eine halb improvisierte Performance, die auf Video dokumentiert und zu YouTube gestellt wurde. Da anderthalb Jahre später einige Tausend Besucher das kleine Video angeschaut hatten, entwickelte der Künstler eine Reihe daraus – SOMMERS WELTLITERATUR TO GO war geboren. Ab Januar 2015 wurden wöchentlich neue Videos produziert, mit wachsender Resonanz. Im Sommer 2015 konnte der Reclam Verlag als Unterstützer des Projekts gewonnen werden. +++ Hier die aktuelle Liste der verfügbaren deutschen Videos (Stand 28.08.2017). Da ich immer mal wieder gefragt werde, was „Weltliteratur“ eigentlich für mich bedeutet, habe ich hier ein paar Gedanken zu diesem Thema festgehalten.

Im Schwesterkanal SOMMER’S WORLD LITERATURE TO GO werden sukzessive englisch synchronisierte Fassungen der deutschen Originalvideos angeboten – hier eine Liste der momentan verfügbaren englischen Videos (Stand 28.08.2017).

Hier der Link zu einem schönen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mittlerweile haben sich einige andere Medien der Berichterstattung über den Kanal angeschlossen, zum Beispiel das ZDF Heute Journal, Radio Bremen, der Bayerische Rundfunk, die Neue Osnabrücker Zeitung, die Fürther Nachrichten, die Wiener Zeitung, der Münchner Merkur, das Himbeer Magazin, der WDR, die Münchner tz, Bloggerin Karla Paul, und sogar das Fachmagazin für Weltliteratur: Die Bild Zeitung ;-).

Sehen Sie hier das Begrüßungsvideo:

 

 

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